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Effekt von Hyaluronsäure auf das Überleben von Hauttransplantaten

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Hyaluronsäure ist eine Hauptkomponente der extrazellulären Matrix und wird für viele medizinische Anwendungen genutzt. Sie wird häufig als Auffüllstoff (Filler) für Defekte im Unterhautfettgewebe im Rahmen kosmetisch-chirurgischer Behandlungen, wie Faltenunterspritzung, genutzt. Bei dieser Studie sollte der Effekt von Hyaluronsäure auf Wundheilung und Überleben von 26 Hauttransplantaten (freie Lappen) untersucht werden. In 14 Fällen wurde sofort postoperativ Hyaluronsäure in das Wundbett injiziert, 12 Fälle dienten als Kontrollgruppe. Nach einer Woche wurde per Fluoreszin-Fluoreszenz das Anwachsen des Hautlappens untersucht und das Ergebnis per T-Test statistisch ausgewertet. Das Überleben des Haut-Transplantats war in der Hyaluronsäure-Gruppe etwas besser als in der Kontrollgruppe. Somit kann nicht nur ein leicht positiver Effekt von Hyaluronsäure auf die Wundheilung angenommen werden - wichtiger erschien der Forschungsgruppe ein Ausbleiben von negativen Effekten durch den hauptsächlich verwendeten Auffüllstoff (Filler) bei der professionellen Faltenbehandlung auf relativ schlecht durchblutete Gewebe. Zwischen den Forschern und kommerziellen Anbietern des Materials für die Faltenunterspritzung besteht keinerlei geschäftliche Verbindung.
Autoren: Shalom A, Hadad E, Friedman T, Kremer E, Westreich M. (Department of Plastic Surgery, Assaf Harofeh Medical Center, Zerifin, affiliated with the Sackler Faculty of Medicine, Tel-Aviv University, Tel-Aviv, Israel)
 

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