Hyaluronsäure wurde erstmals 1934 von Meyer und Palmer erwähnt. Sie entdeckten im Glaskörper des Rinderauges eine durchsichtige viskose Flüssigkeit und schlugen vor, diese auf Grund ihrer physikochemischen Eigenschaften (hyalos; griechisch-lateinischfür durchscheinend, glasartig) und des Vorhandenseins von Uronsäure als Hyaluronsäure zu bezeichnen. Weiterhin konnten sie die Anweseneheit eines Aminozuckers in der von ihnen isolierten Substanz nachweisen sowie das Fehlen jeglicher Sulfatierung. Die entsprechende Veröffentlichung im Journal of Biological Chemistry wurde zum viel zitierten Klassiker aller Hyaluronsäureforscher.
Die erste kommerzielle Nutzung erfolgte 1942, als Endre Balzas die Nutzung der Hyaluronsäure als Eiweiß-Ersatz für Backwaren zum Patent anmeldete. Die Entdeckung von  Hyaluronsäure war etwas Besonderes. Kein anderes Molekül, was jemals gefunden wurde, hat solche einzigartigen Eigenschaften für den menschlichen Körper.
Balzas wurde führender Experte auf dem Gebiet der HA. Die Mehrheit der Erkenntnisse über die Hyaluronsäure gehen auf sein Konto.







