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Medizinische Anwendungsgebiete für die Haut

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Auch in der ästhetischen Medizin wird Hyaluronsäure eingesetzt. Die Substanz wird zur Nachbehandlung der Haut nach der Anwendung kosmetischer Verfahren wie Peeling und Lasern oder nach Schönheits-Operationen eingesetzt, um eine schnelle, komplikationslose Wundheilung zu begünstigen. Zudem beschert eine Behandlung mit Hyaluronsäure in Kombination mit den verschönernden Verfahren zusätzliche verjüngende Effekte.
Rein medizinische Anwendungsgebiete für Hyaluronsäure sind darüber hinaus Diabetikerhaut und atopische Dermatitis. Hier gleicht die Substanz krankheitsbedingte Defizite in der Haut aus und ist als Pflegeprodukt eine optimale Variante zu anderen Kosmetika, die oftmals nicht vertragen werden.

Quellen:
Experten Round-Table: Im Focus: Hyaluronsäure in der Dermatologie. PraxisMagazin 7-8/2005
up to date: Hyaluronsäure in der Dermatologie. Pharmazeutisches Wissen, Reisejournal Ausgabe 4-2005

 

Aktualisiert ( Donnerstag, 18. Dezember 2008 um 09:57 )
 

Hyaluronsäure: Was kann sie wirklich?

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 Hyaluronsäure ist nicht nur entscheidend für eine glatte und frische Haut, sondern auch Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit und fungiert als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen. Ihre Hauptfunktion besteht darin, den Wassergehalt der extrazellulären Matrix im Bindegewebe zu regulieren. Außerdem hat Hyaluronsäure geweberegenerierende, heilungsfördernde und entzündungshemmende Funktionen. Eine antiinfektiöse Funktion wird der Hyaluronsäure ebenfalls zugesprochen.
Seit einigen Wochen „in aller Munde“ entwickelt sich Hyaluronsäure zum neuen Gesundheits-Trendprodukt schlechthin.

Aktualisiert ( Donnerstag, 18. Dezember 2008 um 09:53 ) Weiterlesen...
 



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Schlagzeilen

Hyaluronsäure (HA) ist ein wichtiges Polysaccharid, kommt im gesamten Körper vor und befindet sich zu ca. 50 Prozent in der Haut. Sie beeinflusst maßgeblich den Informationsaustausch zwischen den Zellen und hat daher große Bedeutung für Wundheilungsprozesse. Ihre hohe Effizienz konnte in einer Reihe von Untersuchungen nachgewiesen werden.
Mit dem Abbau von Hyaluronsäure im Körper in ihre niedermolekularen Formen kommt es zu einer Verbesserung der Versorgungssituation im Wundgebiet. Hyaluronsäure übernimmt an dieser Stelle per sofort den Nährstofftransport ins betreffende Gewebe. Eine Ausbildung von neuen Blutgefäßen zur Wundversorgung hingegen nimmt in der Regel mehrere Tage  in Anspruch. Der erhöhte Zustrom an Nährstoffen, Sauerstoff und immunkompetenten Zellen wirkt beschleunigend auf die Wundheilung.