• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Home Wissenswertes
Wissenswertes

Wann wurde Hyaluronsäure entdeckt?

E-Mail Drucken PDF

Hyaluronsäure wurde erstmals 1934 von Meyer und Palmer erwähnt. Sie entdeckten im Glaskörper des Rinderauges eine durchsichtige viskose Flüssigkeit und schlugen vor, diese auf Grund ihrer physikochemischen Eigenschaften (hyalos; griechisch-lateinischfür durchscheinend, glasartig) und des Vorhandenseins von Uronsäure als Hyaluronsäure zu bezeichnen. Weiterhin konnten sie die Anweseneheit eines Aminozuckers in der von ihnen isolierten Substanz nachweisen sowie das Fehlen jeglicher Sulfatierung. Die entsprechende Veröffentlichung im Journal of Biological Chemistry wurde zum viel zitierten Klassiker aller Hyaluronsäureforscher.

Aktualisiert ( Montag, 26. Januar 2009 um 13:06 ) Weiterlesen...
 

Was ist die chemische Struktur?

E-Mail Drucken PDF
Hyaluronsäure wird natürlicherweise vom menschlichen Körper produziert und ist chemisch gesehen Glykosaminoglykan. Im Körper ist sie stets mit einem sehr hohen Molekulargewicht anzutreffen. Das Molekül besteht aus einer sich wiederholenden Sequenz von zwei veränderten Einfachzuckern, nämlich Glucuronsäure und N-Acetyl-Glukosamin. Beide sind negativ geladen und sind ursächlich für die Bildung eines außergewöhnlich langen Moleküls mit hohem Molekulargewicht verantwortlich. HA Moleküle, die lang und groß sind und eine hohe Viskosität (Schmierung) bzw. Druckbeständigkeit aufweisen, ermöglichen unseren Gelenken sowie der Haut das Gewicht zu tragen bzw. Spannungen zu widerstehen.
Aktualisiert ( Freitag, 12. Dezember 2008 um 15:25 )
 

Was ist Hyaluronsäure?

E-Mail Drucken PDF
Hyaluronsäure (HA) ist ein Kohlenhydrat, genauer gesagt ein Mucopolysaccharid, welches im gesamten Körper vorkommt. Die komplexe Struktur kann aus mehreren tausend Zuckern bestehen. Wenn die Moleküle nicht aneinander gebunden sind, binden sie sich an Wasser und es entsteht ein gelförmiges Material hoher Viskosität und Druckbeständigkeit. Die Funktion von Hyaluronsäure ist unter anderem Wasser zu binden und die beweglichen Teile des Körpers, wie Gelenke und Muskeln, zu „schmieren“. Hyaluronsäure gehört zu den hydrophilen („Wasser liebenden“) Molekülen in der Natur.

 Hyaluronsäure wird natürlicherweise in fast jeder Körperzelle gefunden und tritt in hohen Konzentrationen an bestimmten Stellen auf. So unterschiedlich die Bereiche sind, so vielfältig ist auch die Funktion der Hyaluronsäure.
Leider hat Hyaluronsäure eine Halbwertszeit von weniger als drei Tagen – in der Haut möglicherweise sogar von nur einem Tag. Deshalb muss der Körper sich ständig selbst wieder mit HA versorgen.
Aktualisiert ( Freitag, 12. Dezember 2008 um 15:25 )
 



Ihre Meinung

Interessieren Sie sich für Anti-Aging?
 

Schlagzeilen

Strukturell ist die Kopfhaut mit der Haut des gesamten Körpers vergleichbar, jedoch enthält sie etwa 100.000 Haarfollikel. Die Haut besteht aus 3 verschiedenen Schichten, der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und der Unterhaut (Subkutis). In der Dermis befinden sich die Haarwurzeln. Diese Hautschicht enthält Bindegewebe, welches die Kopfhaut unterstützt und mit Nährstoffen versorgt. Ergebnis sind eine gesunde Kopfhaut und glänzendes Haar. Möglich macht dies auch wieder die im Bindegewebe enthaltene Hyaluronsäure.